Inseln sind Rückzugsorte – und Orte der Begegnung. Die Spielende Insel ist beides: ein Raum der Introspektion und des Dialogs, in dem Musik, Kunst und Menschen an inspirierenden Spielorten Berlins aufeinandertreffen. Gegründet und künstlerisch geleitet von Pianist Catalin Serban und Cellist Andrei Ioniță entstehen hier lebendige Konzerterlebnisse – getragen von herausragenden Musiker*innen der jungen internationalen Klassikszene, die Kammermusik auf höchstem Niveau erfahrbar machen.
26. März 2026 | 19:30 Uhr
Jean Françaix, George Enescu und Johannes Brahms
Villa Elisabeth
Jean Françaix
Streichtrio C-Dur
George Enescu
Klaviertrio a-Moll
Johannes Brahms
Klavierquartett Nr.2 A-Dur Op.26
Das Ensemble Spielende Insel lädt ein zum ersten Konzert des Jahres in der Villa Elisabeth und eröffnet damit die neue Konzertreihe Lineages.
Lineages widmet sich musikalischen Verbindungen und Traditionslinien über Zeiten und geografische Räume hinweg. In dieser Saison stehen die Klavierquartette von Johannes Brahms im Zentrum, die im Laufe des Jahres in drei Konzerten präsentiert und in Dialog mit weiteren Werken gesetzt werden.
Den Auftakt bildet Brahms’ Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26 – ein Werk von transzendentaler Schönheit und monumentaler Ruhe, dessen architektonische Weite und innere Balance zu den großen Errungenschaften der Kammermusik zählen.
Es wird eingerahmt von zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven: George Enescus Klaviertrio a-Moll, in dem sich Brahms’ Formdenken mit französischer Klangkultur und rumänischer Folklore verbindet, sowie Jean Françaix’ Streichtrio C-Dur, das mit Transparenz, Leichtigkeit und spielerischer Eleganz einen bewussten Kontrast zur romantischen Tradition setzt.
Als besonderen Gast begrüßt das Ensemble den amerikanischen Geiger William Hagen, der gemeinsam mit Andrei Ioniță, Sindy Mohamed und Catalin Serban diesen Abend gestaltet.
The ensemble Spielende Insel invites you to its first concert of the year at Villa Elisabeth, opening the new concert series Lineages.
Lineages explores musical connections and traditions across time and geography. This season centres on the piano quartets of Johannes Brahms, presented across three concerts and placed in dialogue with additional works.
The opening programme focuses on Brahms’ Piano Quartet No. 2 in A major, Op. 26 — a work of transcendent beauty and monumental calm, whose architectural breadth and inner balance place it among the great achievements of chamber music.
It is framed by two contrasting perspectives: George Enescu’s Piano Trio in A minor, where Brahmsian formal thinking meets French sonority and Romanian folk influences, and Jean Françaix’s String Trio in C major, whose transparency, lightness and playful elegance offer a deliberate counterpoint to the Romantic tradition.
As a special guest, the ensemble welcomes American violinist William Hagen, who joins Andrei Ioniță, Sindy Mohamed and Catalin Serban for this evening.
Villa Elisabeth
Invalidenstr. 3, 10115 Berlin
29. Mai 2026 | 19:00 Uhr
Antonín Dvořák, Johannes Brahms
Kühlhaus Berlin
Antonín Dvořák
Klavierquartett Es-Dur op. 87 (1889)
Johannes Brahms
Klavierquartett g-Moll, op. 25 (1861)
Mit der Reihe Lineages setzt das Ensemble Spielende Insel seine Arbeit an musikalischen Verflechtungen und Kontexten fort. Im Zentrum stehen Traditionslinien der Weitergabe und des Austauschs – zwischen Epochen, Komponist:innen, Orten und musikalischen Denkweisen.
Ein Schwerpunkt der Reihe liegt auf den Klavierquartetten von Johannes Brahms, die als bedeutendes musikalisches Erbe in unterschiedlichen Programmen beleuchtet werden. Zugleich öffnen sich die Konzerte auch anderen Themen und Perspektiven, in denen Bezüge zwischen Werken, Schulen und kulturellen Räumen sichtbar werden.
With the series Lineages, the ensemble Spielende Insel continues its work on musical entanglements and contexts. At its core are traditions of transmission and exchange — between periods, composers, places and musical ways of thinking.
A central focus of the series lies on the piano quartets of Johannes Brahms, approached as a significant musical legacy and illuminated through different programmes. At the same time, the concerts open towards other themes and perspectives, in which relationships between works, schools and cultural spaces become perceptible.
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Kühlhaus Berlin
Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin