Inseln sind Rückzugsorte – und Orte der Begegnung. Die Spielende Insel ist beides: ein Raum der Introspektion und des Dialogs, in dem Musik, Kunst und Menschen an inspirierenden Spielorten Berlins aufeinandertreffen. Gegründet und künstlerisch geleitet von Pianist Catalin Serban und Cellist Andrei Ioniță entstehen hier lebendige Konzerterlebnisse – getragen von herausragenden Musiker*innen der jungen internationalen Klassikszene, die Kammermusik auf höchstem Niveau erfahrbar machen.
Antonín Dvořák
Klavierquartett Es-Dur op. 87 (1889)
Johannes Brahms
Klavierquartett g-Moll, op. 25 (1861)
Mit der Reihe Lineages setzt das Ensemble Spielende Insel seine Arbeit an musikalischen Verflechtungen und Kontexten fort. Im Zentrum stehen Traditionslinien der Weitergabe und des Austauschs – zwischen Epochen, Komponist:innen, Orten und musikalischen Denkweisen.
Ein Schwerpunkt der Reihe liegt auf den Klavierquartetten von Johannes Brahms, die als bedeutendes musikalisches Erbe in unterschiedlichen Programmen beleuchtet werden. Zugleich öffnen sich die Konzerte auch anderen Themen und Perspektiven, in denen Bezüge zwischen Werken, Schulen und kulturellen Räumen sichtbar werden.
With the series Lineages, the ensemble Spielende Insel continues its work on musical entanglements and contexts. At its core are traditions of transmission and exchange — between periods, composers, places and musical ways of thinking.
A central focus of the series lies on the piano quartets of Johannes Brahms, approached as a significant musical legacy and illuminated through different programmes. At the same time, the concerts open towards other themes and perspectives, in which relationships between works, schools and cultural spaces become perceptible.
Kühlhaus Berlin
Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin
Robert Schumann
Märchenerzählungen op. 132
Zoltán Kodály
Duo für Violine und Violoncello op. 7 (3. Satz)
Béla Bartók
Kontraste Sz. 111
Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60
Mit Lineages III findet die Beschäftigung mit den Klavierquartetten von Johannes Brahms ihren Abschluss.
Das Programm spannt einen Bogen von Schumanns Märchenerzählungen, in denen sich musikalische Gedanken in fragmentarischen Bildern entfalten, hin zu den scharf konturierten, rhythmisch geprägten Klangwelten von Kodály und Bartók. Hier treten folkloristische Impulse und eine körperlich spürbare Energie in den Vordergrund.
Im Zentrum steht Brahms’ drittes Klavierquartett — ein Werk von großer Dichte und innerer Spannung, in dem sich persönliche Ausdruckskraft und formale Strenge auf eindringliche Weise verbinden.
With Lineages III, the exploration of Johannes Brahms’s piano quartets comes to a close.
The program spans a wide range, from Schumann’s *Märchenerzählungen*—in which musical ideas unfold in fragmentary images—to the sharply defined, rhythmically driven soundscapes of Kodály and Bartók. Here, folkloric influences and a physically palpable energy take center stage.
The focus is on Brahms’s Third Piano Quartet—a work of great density and inner tension, in which personal expressiveness and formal rigor are powerfully combined.
Veriko Tumburidze (Violine)
Hellen Weiss (Violine)
Žilvinas Brazauskas (Klarinette)
Nilay Özdemir (Viola)
Andrei Ioniță (Violoncello)
Catalin Serban (Klavier)
Kristina Weiss
Enikö Marton
Detlef Baltrock
Kühlhaus Berlin
Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin